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Thema: Schweine: Verband deutscher Viehvermarkter (VDV) gegründet
Richard Ebert  Am: 04.02.2013 08:24:21 Gelesen: 556# 1 @  
verband-deutscher-viehvermarkter.de (Februar 2013) - Mitte Januar haben Viehhändler und Viehvermarktungsgenossenschaften den Verband deutscher Viehvermarkter gegründet. Zum ersten Vorsitzenden wurde Robert Elmerhaus (VVG Lippborg/Oelde) gewählt. Als Stellvertreter fungieren Stefan Willenborg (EfQ Syke-Bassum eG) und Albert Venneker (Viehhandlung Venneker). Weitere Vorstandsmitglieder sind Burkhard Thielking (Raiffeisen-Landbund) und Heinrich Höber (Viehhandlung Höber). Sitz des Vereins ist Wildeshausen. Zum Geschäftsführer wurde der Kaufmann Rudolf Diegruber, Wildeshausen berufen.

Als Zweck gibt der VDV , der als eingetragener Verein fungiert, die Förderung der Belange der Viehvermarkter in ganz Deutschland und die Vertretung deren Interessen gegenüber Behörden, Öffentlichkeit, Verbänden, Politik und anderen Wirtschaftskreisen an.

In der satzungsgebenden Gründungsversammlung legten die Mitglieder die Zielsetzungen ihres Verbandes fest. Somit orientiert sich der VDV bei seinem Wirken an den Grundsätzen des freien und fairen Wettbewerbs. Er engagiert sich für den Tierschutz, die effiziente Bedarfsdeckung und den Verbraucherschutz. Dabei will man besonders die Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen der Sparte im Auge haben.

Der VDV führt keinen auf Gewinn zielenden Geschäftsbetrieb. Mitglied können alle Viehvermarktungsunternehmen werden, gleich welcher Rechtsform. Zielsetzung ist, ein breites Spektrum der im Bereich »Viehvermarktung« tätigen Unternehmen abzudecken.

Der VDV unterstützt seine Mitglieder in ihrer Tätigkeit durch die Zurverfügungstellung von Know-how und Marktinformationen in den Bereichen Einkauf, Transport und Vermarktung von Zucht-, Nutz- und Schlachtvieh. Den Arbeitsfeldern »Tierschutz« und »Transport« wird sich der Verband mit hoher Priorität widmen. Auf Grund seiner guten Verbindungen im Markt, Schlagkraft und Motivation, sieht sich der VDV als Netzwerker zwischen Landwirtschaft, Schlachtunternehmen, Vermarktern und Verbrauchern.

Im Rahmen seiner Tätigkeitsfelder wird der Verband seine Einschätzungen zum Markt- und Preisgeschehen für Schlachtsauen melden. Meldegrundlage ist für den VDV der Ab-Hof-Preis. Im Verband Deutscher Viehvermarkter herrscht der Konsens, dass diese Grundlage die tatsächlichen Marktbedingungen weit besser reflektiert als ein Frei-Schlachtstätte-Preis und damit auch dem Interesse der Erzeuger besser dient.

Geschäftsführer Rudolf Diegruber wörtlich: „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe. Wir glauben fest daran, dass auch die Erzeuger dieser Neugründung wohlwollend gegenüber stehen, denn der neue Verband deckt ein breiteres Spektrum ab und ermöglicht damit eine fundierte Beurteilung des Marktgeschehens“.

(Quelle: http://verband-deutscher-viehvermarkter.de/aktuelles/134 )
 
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